Meister Grimmbart
Instrumente: Säcke, Schalmeien, Chalumeau, Horn, Bouzuki, Gesang

Bandgeschichte: Vor etwa hundert Jahren als E-Bassist angefangen, wurde er 2003 von der Marktmusik infiziert und lernte autodidaktisch die verschiedenen Blasinstrumente wie Schalmei und Dudelsack zu spielen. Durch die langen Wartezeiten der Dudelsackhersteller begann er mit großem Erfolg, die benötigten Instrumente selbst herzustellen. Die Gruppe Frendskopp spielt heute überwiegend auf seinen technisch immer perfekter werdenden Dudelsäcken und Schalmeien. Traut sich an jedes Instrument.

Vita: Aus den finsteren Wäldern von Steele kam er gekrochen... und niemand weiß, wie er dorthin kam und welcher Abstammung er war - grimmig, wie sein Namensgeber, der Dachs. In der Stille der Wälder lernte er gar lieblich Flöten herzurichten, doch in der Stadt, am Marktplatze lernte er schnell auch laute und gar garstige Spielpfeiffen zu machen, die auch gar tongewaltig in den richtigen Ton zu bringen weiß.


Modron Rhiannon
Instrumente: Pustesachen

Bandgeschichte: in 2009 erste Auftritte mit den Sackratten und als Gastspieler bei Frendskopp, seit April 2010 bei Frendskopp, ab Juli 2010 auch Flöten und Trommeln bei Triskehle

Vita: Einstmals seriös nur für Hof und Heim zuständig, flötete sie nur den Kindern etwas vor. Doch die Flöten waren auf Dauer nicht genug. Beim Gang durch das Tal der Wupper begegnete ihr ein lieber, wenn auch grimmiger Zwerg, der des Dudelsackspielens mächtig war und begeisterte sie damit sehr. So kam der große Wunsch, selbst das Sackgebläse zu spielen. Auf der Suche nach einem geeigneten Instrument lernte sie den Meister kennen, der ihr bisher geordnetes Leben auf den Kopf stellte. Von diesem Moment an zog sie mit ihm um die Welt, das Volk zu bespaßen und Lärm zu verbreiten. Seit dem vierten Monat des Jahres 2010 spielt sie nun mit großer Freude bei Frendskopp alles, was sich pusten lässt… ... und ansonsten macht sie sowieso was sie will!


Gerion der Falschgreifer
Instrumente: Säcke, Flöte, Schalmei, Gaita

Bandgeschichte: kommt noch...

Vita: Einst ein Kreuzritter, verbreitete er Angst und Schrecken unter den Sarazenen, denn er war ein großer und starker Recke. Aber nicht durch das Schwert war er gefürchtet, nein - durch seinen enormen Appetit verursachte er allein so manche Hungersnot. Eine kulinarische Erfindung des Orients hatte es ihm besonders angetan, und so brachte er sie auch mit nach teutschen Landen: ein plattes Brot, gefüllt mit Fleischstückchen und Salat. Und weil er jede Menge dieser Fleischbrote verputzte und Übung ja bekanntlich den Meister macht, wird Gerion der Falschgreifer in Orient und Okzident ehrfürchtig die "Dönerfräse" genannt.

Und die Moral von der Geschicht: Wer sich selber keine Vita ausdenkt, bekommt eine verpasst :-D


Gers von Tensaft
Instrumente: Davul, Schlagwerk, Percussion

Bandgeschichte: Haut seit 2007 bei Frendskopp auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Bekennende Rampensau. Vorher viele Jahre als Drummer in einer Rock- und Bluesband.

Vita: Und es begab sich im Jahre des Herrn 1307, während der Regentschaft der Kaiserin Angela der Ersten, dass Gers von Tensaft sich in einer Taverne der Freiheit Buer im Westfälischen befand. Er saß in einer Ecke des Raumes, an einem grob gezimmerten, fleckigen Tisch; die Rauchschwaden der offenen Feuerstelle hingen dick in der Luft, und der beißende Qualm lies die Augen tränen. Eine Handvoll Talgkerzen an den Wänden spendete nur spärliches Licht; Gelächter und Gesprächsfetzen erfüllten den Raum.
Die Schankmagd bahnte sich den Weg durch die Menge der weiteren Gäste, stellte sich vor ihm auf und blickte ihn mit kokettem Augenaufschlag an: „Habt ihr noch einen Wunsch, mein Herr?“ Gers lächelte sie an. „Ja, schönes Kind, bring mir noch eine deiner köstlich duftenden Fleischpasteten und einen Becher eures gewürzten Weines.“ Der Blick, den er ihr dabei zuwarf, lies sie kichernd erröten.
Er sah der Schankmagd hinterher, als sein Blick auf ein Stück Pergament fiel, das an die gekalkte Wand der Taverne geheften worden war. Neugierig stand er auf, nahm das Pergament von der Wand und hielt es in die Nähe einer der Talgkerzen: „Die fahrenden Spielleute Frendskopp bedürfen eines neuen Schlagwerkers“.
„Nun gut, so sei es“, murmelte Gers, lies Pastete Pastete und Schankmagd Schankmagd sein, legte sich seinen Wollmantel über und machte sich auf den Weg, die fahrenden Spielleute zu suchen…