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Gers von Tensaft
geb. 13.07.1368
(Davul, Schlagwerk)
gers ät frendskopp.de
Vita: Und es begab sich im Jahre des Herrn 1307, während der
Regentschaft der Kaiserin Angela der Ersten, dass Gers von Tensaft sich in einer Taverne
der Freiheit Buer im Westfälischen befand. Er saß in einer Ecke des Raumes, an einem grob
gezimmerten, fleckigen Tisch; die Rauchschwaden der offenen Feuerstelle hingen dick in der
Luft, und der beißende Qualm lies die Augen tränen. Eine Handvoll Talgkerzen an den Wänden
spendete nur spärliches Licht; Gelächter und Gesprächsfetzen erfüllten den Raum.
Die Schankmagd bahnte sich den Weg durch die Menge der weiteren Gäste, stellte sich vor
ihm auf und blickte ihn mit kokettem Augenaufschlag an: „Habt ihr noch einen Wunsch,
mein Herr?“ Gers lächelte sie an. „Ja, schönes Kind, bring mir noch eine deiner köstlich
duftenden Fleischpasteten und einen Becher eures gewürzten Weines.“ Der Blick, den er
ihr dabei zuwarf, lies sie kichernd erröten.
Er sah der Schankmagd hinterher, als sein Blick auf ein Stück Pergament fiel, das
an die gekalkte Wand der Taverne geheften worden war. Neugierig stand er auf, nahm das
Pergament von der Wand und hielt es in die Nähe einer der Talgkerzen: „Die fahrenden
Spielleute Frendskopp bedürfen eines neuen Schlagwerkers“.
„Nun gut, so sei es“, murmelte Gers, lies Pastete Pastete und Schankmagd Schankmagd sein,
legte sich seinen Wollmantel über und machte sich auf den Weg, die fahrenden Spielleute
zu suchen…
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